Um den einmaligen politischen Vorgang dieses Referendums zu diskutieren, lädt die Hochschulgruppe „SOS-Darfur“ am 17. Februar um 20 Uhr zur Podiumsdiskussion „Sudan – neue Grenzen für ein gespaltenes Land“ ins Haus Dacheröden in Erfurt ein.Schwerpunkt werden der Ausgang des Referendums sowie dessen Konsequenzen für den Sudan, für Afrika und für die UNO sein: Welche Chancen bringt das Referendum für den zerrütteten Sudan und wird ein dauerhafter Frieden nun endlich möglich? Auch die Aufteilung der Ölressourcen und die damit verbundenen wirtschaftlichen Interessen werden diskutiert. Gäste sind Johannes Selle (CDU), Marina Schuster (FDP), Sevim Dagdelen (Die Linke) sowie Ulrich Delius (Gesellschaft für bedrohte Völker). Die Moderation übernimmt Andreas Kewes.