Sechs Staaten Afrikas verbieten Kindersoldaten

16.06.2010

10.06.2010

N'DJAMENA: Die sechs afrikanischen Länder Tschad, Sudan, Zentralafrikanische Republik, Niger, Nigeria und Kamerun haben den Missbrauch von Kindern als Soldaten verboten. Auf einer Regionalkonferenz im Tschad unterzeichneten Vertreter der sechs Staaten eine "Erklärung von N'Djamena" in der sie sich dazu verpflichten, jeder Form der Einbeziehung von Kindern in Armeen oder bewaffneten Gruppen ein Ende zu bereiten. - Nach UN-Schätzungen gibt es weltweit rund 300.000 Kindersoldaten. Im Tschad, im Sudan und in der Zentralafrikanischen Republik wird ihre Zahl auf 15.000 bis 20.000 geschätzt.  DW-WORLD.DE